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Aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung fördern - Wälder als CO2-Speicher

Wälder, Wiesen und Moore entziehen der Atmosphäre klimaschädliches CO2 und lagern es in den Stämmen und im Boden ein. Mit Hilfe dieser natürlichen CO2-Speicher will die EU bis 2030 mindestens 310 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Das Europaparlament hat in dieser Plenarwoche mit großer Mehrheit entsprechende Regeln und Ziele verabschiedet. Deutschlands Wälder und Böden müssen in den kommenden sieben Jahren rund 31 Millionen Tonnen Treibhausgase aufnehmen.

 

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, setzen sich CDU und CSU für eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ein. Unser Ziel ist es, eine Balance bei der aktiven Nutzung von Wäldern zu schaffen. Umso wichtiger ist es, in Zukunft wieder vermehrt auf die Expertise von Land- und Forstwirten zurückzugreifen, um die optimale gesellschaftliche Gesamtleistung von Wäldern, Mooren und Böden zu erreichen. Der Fokus liegt zuallererst auf der Beseitigung fossiler Emissionen. Dafür müssen fossile Produkte durch nachhaltige und nachwachsende ersetzt werden. Es darf nicht einfacher und billiger sein, Holz zu importieren, als die lokale Produktion zu fördern. Zudem speichert ein gesunder und aktiv bewirtschafteter Wald auch mehr CO2 und wird langfristig an den Klimawandel angepasst.