EU-Kommission verlängert Beihilferahmen - Coronahilfen können weiter fließen

Die steigenden Infektionszahlen stellen die bayerische Wirtschaft vor erneute Herausforderungen. Gastronomie, Tourismus, Sport- und Kulturstätten - sie alle müssen sich auf Einnahmeausfall einstellen. Die EU-Kommission hat am vergangen Donnerstag den besonderen Rahmen (="Temporary Framework"), der staatliche Corona-Beihilfen zulässt, um weitere sechs Monate bis zum 30.06.2022  verlängert. Damit kann auf das veränderte Infektionsgeschehen reagiert werden und Corona-Hilfsmaßnahmen des Bundes weiter fließen. Die Kommission verhindert damit ein abruptes Ende der Unterstützung, die im Dezember ausgelaufen wäre.

 

Die Krise und die durch sie verursachte Marktunsicherheit hat einen deutlichen Innovationsrückgang bewirkt. Darum möchte die Kommission jetzt Anreize für Investitionen von Unternehmen schaffen! Dies soll durch zwei neue Instrumente erreicht werden - ein Instrument das direkte Anreize für private Investitionen für zukunftsgerichtete Investitionsförderung schafft und ein Instrument, das Solvenzhilfe bietet. Es sollen private Mittel für Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Start-ups mobilisiert werden. Die Verlängerung der Möglichkeit staatliche Corona-Beihilfen zu gewähren, bietet eine wichtige Chance für bayerische kleine und mittlere Unternehmen, die wir jetzt nutzen sollten!